360°-Panoramen von Erfurt

Nordseite der Krämerbrücke

Nordseite der Krämerbrücke


 

Staatskanzlei

Staatskanzlei


 

Auf der Krämerbrücke

auf der Krämerbrücke in Erfurt


 

Wenigeplatz mit Ägidienkirche

Erfurt - Wenigeplatz mit Ägidienkirche


 

Wenigeplatz mit Ägidienkirche bei Nacht

Wenigeplatz und Ägidienkirche mit dem Roten Turm bei Nacht


 

Erfurt – Fischmarkt mit Rathaus bei Nacht

Erfurt - Fischmarkt mit Rathaus


 

Erfurt – Fischmarkt mit Rathaus bei Nacht

vor dem Rathaus am Fischmarkt


 

Mariendom und Severikirche bei Nacht

Mariendom und Severikirche


 

Mariendom und Severikirche bei Nacht

IMariendom und Severikirche bei Nacht


 

Domplatz bei Nacht

Domplatz bei Nacht


 

Benediktplatz und die Krämerbrücke bei Nacht

Benediktplatz und die Krämerbrücke bei Nacht


 

Anger 23 / 55 bei Nacht

Anger 23 / 55 bei Nacht


 

Schlösserbrücke bei der Neuen Mühle

Köstritzer - zum Güldenen Rade


 

Köstritzer – zum Güldenen Rade

Schlösserbrücke bei der Neuen Mühle


 

Abenstimmung am Anger

Abendstimmung am Anger


 

Brunnen am Anger 1

Brunnen am Anger 1


 

zwischen Dom und Severikirche

Mariendom und Severikirche


 

Bildergalerie zu den Panoramen von Erfurt

Wissenswertes zu Erfurt

Erfurt ist die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen. Es ist zugleich die größte Stadt Thüringens und neben Jena und Gera eines der drei Oberzentren des Landes. Wichtigste Institutionen neben den Landesbehörden sind das Bundesarbeitsgericht, die Universität und Fachhochschule Erfurt sowie das katholische Bistum Erfurt, dessen Kathedrale der Erfurter Dom ist, der wiederum neben der Krämerbrücke eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt darstellt. Darüber hinaus besitzt die Stadt einen knapp drei Quadratkilometer großen mittelalterlich geprägten Altstadtkern mit etwa 25 Pfarrkirchen und zahlreichen Fachwerk- und Bürgerhäusern. Erfurt, rund 100 Kilometer westsüdwestlich von Leipzig gelegen, gehört mit anderen Großstädten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Metropolregion Mitteldeutschland.

Erfurt wurde 742 im Zusammenhang mit der Errichtung des Bistums Erfurt durch Bonifatius erstmals urkundlich erwähnt – schon damals als Großsiedlung. Bereits kurz danach entwickelte es sich zum Zentrum des Thüringer Raumes, wenngleich es lange Zeitabschnitte politisch nicht Teil des Landes war. Im Mittelalter hatte die Stadt ein hohes Maß an Autonomie. Das änderte sich mit der gewaltsamen Unterwerfung durch die Mainzer 1664. 1802 wurde Erfurt Teil Preußens (mit Ausnahme der Zeit von 1806 bis 1814, als es als Fürstentum Erfurt direkt unter französischer Herrschaft stand) und blieb es bis 1945. Die Universität wurde 1392 eröffnet, 1816 geschlossen und 1994 neugegründet. Damit ist sie die dritte Universität, die in Deutschland eröffnet wurde, kann dank eines Gründungsprivilegs von 1379 aber auch als älteste gelten. Martin Luther war ihr bekanntester Student.

Die Stadt liegt im südlichen Thüringer Becken am Fluss Gera.

Ausdehnung des Stadtgebietes

Bis zur Aufhebung der Festung Erfurt durch die preußische Regierung im Jahr 1873 befand sich das bebaute Stadtgebiet innerhalb der Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert. Die Stadtbefestigung umschloss Erfurt kreisförmig und besaß zahlreiche Tore, die den sich später außerhalb entwickelnden Vorstädten ihre Namen gaben. Zur Befestigungsanlage Erfurts gehörten außerdem noch die Zitadelle Petersberg und die Zitadelle Cyriaksburg sowie zwei Stadtgräben (die heute zugeschüttete Wilde Gera vor der inneren Mauer und der Flutgraben vor der äußeren Mauer). Der Mittelpunkt dieses „alten Erfurts“ war der Fischmarkt. Zwischen 1873 und 1918 bildete sich um die Altstadt ein lückenloser Gürtel aus Gründerzeitvierteln, wobei die bürgerlichen Viertel die Löber- und die Brühlervorstadt im Südwesten und die Arbeiterviertel die Krämpfer- und die Johannesvorstadt im Nordosten waren. Daberstedt und die Andreasvorstadt waren teils bürgerlich, teils von Arbeitern geprägt. Dieser Ring aus Altbauten im preußischen Stil ist noch heute vollständig erhalten, was in Deutschland relativ selten vorkommt. Außerdem wuchs im Norden der Stadt der größte Vorort: Ilversgehofen mit über 12.000 Einwohnern (1910), der 1911 eingemeindet wurde. In der Zeit bis 1945 entstanden im Norden und Südosten weitere Wohnviertel, so dass aus der runden Stadt eine „langgezogene“ wurde. Zu DDR-Zeiten wuchs die Stadt zunächst nach Norden, wo ab 1969 das Wohngebiet Erfurt-Nord, bestehend aus dem Rieth, dem Berliner Platz, dem Moskauer Platz und dem Roten Berg errichtet wurde. Ab 1979 entstand Erfurt-Südost, bestehend aus dem Herrenberg, dem Wiesenhügel und Melchendorf mit den Plattenbaugebieten Drosselberg und Buchenberg. Nach der Wende entstanden auf dem Ringelberg und in den umliegenden Dörfern, die 1950 und 1994 eingemeindet worden waren, neue Siedlungen aus Einfamilien- und Reihenhäusern. In den Plattenbaugebieten wurde ab 1990 ein Abwanderungstrend in die Innenstadt, umliegende Dörfer oder die alten Bundesländer spürbar, so dass in diesen Stadtteilen bereits mehrere Plattenbauten abgerissen wurden. An diesen Stellen entstanden neue Grünflächen.

Einwohnerentwicklung

1880 hatte Erfurt mehr als 50.000 Einwohner. 1906 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges am 1. Dezember 1945 hatte die Stadt 164.998 Einwohner, 1973 überschritt sie die Grenze von 200.000 Einwohnern. 1989 erreichte die Bevölkerungszahl mit knapp über 220.000 ihren historischen Höchststand. Nach der Wende in der DDR verlor die Stadt aufgrund von Abwanderung, Suburbanisierung und Geburtenrückgang trotz zahlreicher Eingemeindungen 1994 insgesamt bis 2002 rund 20.000 Menschen. Seit 2003 steigt die Einwohnerzahl wieder an, sodass bisher etwa ein Viertel des Nachwende-Rückgangs kompensiert wurde. Damit hat Erfurt unter den vergleichbar großen ostdeutschen Städten (Magdeburg, Halle, Chemnitz und Rostock) seit 1990 die stabilste demografische Entwicklung genommen.

Quelle: Wikipedia 2014