360°-Panoramen von Montmartre Sacre Coeur

Aussicht von der Basilika Sacre Coeur auf Paris

Aussicht von der Basilika Sacré-Cœur auf Paris


 

Paris-Montmartre – Rue des Saules

Paris-Montmartre - Rue des Saules


 

Aussicht von den Terrassen der Sacré-Cœur auf Paris

Aussicht von den Terrassen der Sacré-Cœur auf Paris


 

Aussicht von den Terrassen der Sacré-Cœur auf Paris

Aussicht von den Terrassen der Sacré-Cœur auf Paris


 

Paris Montmartre – hinter der Basilika Sacré-Cœur

Paris Montmartre - hinter der Basilika Sacré-Cœur


 

Paris-Montmartre – Rue de Chevallier de la Barre

Paris-Montmartre - Rue de Chevallier de la Barre


 

Rue Du Cardinal Dubois unterhalb von Sacré-Cœur

Rue Du Cardinal Dubois unterhalb von Sacré-Cœur


 

Poulbot Montmartre

Poulbot Montmartre


 

Paris – Treppenaufgang zur Basilique du Sacré-Cœur de Montmartre

Paris - Treppenaufgang zur Basilique du Sacré-Cœur de Montmartre


 

Paris – Treppenaufgang zur Basilique du Sacré-Cœur de Montmartre

Sacré-Cœur de Montmartre


 

Paris Montmartre – Brunnen im Square Loise Michel

Paris Montmartre - Brunnen im Square Loise Michel


 

Bildergalerie zu den Panoramen von Sacre-Coeur de Montmartre

 

Wissenswertes zu Sacre-Coeur de Montmartre

Wissenswertes zu Sacré-Cœur de Montmartre

Die Basilique du Sacré-Cœur de Montmartre [ˌsakʀeˈkœʀ] (dt. Herz-Jesu-Basilika) ist eine römisch-katholische Wallfahrtskirche auf dem Montmartre im 18. Pariser Arrondissement.

Der Bau

Die historistische Kirche[1] wurde im 19. Jahrhundert vom Architekten Paul Abadie begonnen, der sich in einem Wettbewerb gegen 78 Mitbewerber durchgesetzt hatte und dessen Entwurf deutlich durch die Architektur römisch-byzantinischer Kirchen inspiriert wurde wie der Hagia Sophia in Istanbul und des Markusdoms in Venedig, sowie der Kathedrale von Périgueux, die er restauriert hatte. Sacré-Cœur sollte später selbst Vorbild für andere Sakralbauten des 20. Jahrhunderts werden, zum Beispiel für die Theresenbasilika in Lisieux. Abadie verstarb bereits 1884, als der Bau erst begonnen war. Ihm folgten bis zur Fertigstellung sechs Architekten in der Bauleitung nach.

Geschichte

Den Ort hatte zuvor der Erzbischof von Paris und spätere Kardinal Joseph Hippolyte Guibert ausgewählt. Der Grundstein wurde 1875 gelegt, also im selben Jahr, in dem die Verfassung der Dritten Republik in Kraft trat. Dieser symbolische Gehalt war durchaus beabsichtigt. Der Staat unterstützte das Projekt finanziell, nachdem die Nationalversammlung den Neubau zu einem nationalen Projekt erklärt hatte. Die Kirche sollte aber auch dem Gedenken an die französischen Opfer des französisch-preußischen Krieges und der „Abbüßung der Verbrechen der Kommunarden“ dienen. Sie ist auch eine Reaktion auf die Eroberung Roms, der heiligen Stadt, durch die Truppen Viktor Emanuels II. und die „Gefangenschaft“ des Papstes Pius IX. – hierbei spielt das Motiv der Buße für eine angebliche spirituelle Verkommenheit eine Rolle, in der die Honoratioren, die den Bau initiierten, die Ursache für diese beiden Ereignisse sahen.

Die 40 Millionen Francs, die der Bau letztlich verschlang, wurden teilweise durch Spenden aufgebracht (die Namen der Spender meißelte man in den Stein des Neubaus), und 1914 wurde die Basilika Sacré-Cœur schließlich fertiggestellt. Die Weihe fand erst am 16. Oktober 1919, also nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, statt. Dabei erhielt sie durch Papst Benedikt XV. auch den Titel einer Basilica minor.

Die religiöse Widmung der Kirche gilt dem Herzen Christi. Das ist bemerkenswert für eine Zeit der besonderen Marienverehrung – die großen Basiliken jener Zeit wurden in der Regel Maria geweiht, wie die in Lourdes, Lyon und Marseille. Die Herz-Jesu-Verehrung wurde jedoch durch die Einführung des Herz-Jesu-Festes durch Papst Pius IX. 1856 – auch auf Betreiben französischer Bischöfe – gestärkt und von Leo XIII. in seiner Enzyklika „Annum Sacrum“ von 1899 wieder aufgegriffen.

Sacré-Cœur wurde aus Château-Landon-Steinen zusammengefügt, einem frostresistenten Travertin aus dem gleichnamigen Ort im heutigen Departement Seine-et-Marne, der durch die Witterung sein Calcit abgibt und so mit der Zeit ein kreideartiges Weiß annimmt. Die Fundamente reichen 33 Meter in den Boden, um die Kirche vor dem Einsinken in den lehmigen Untergrund zu bewahren. Die Kirche selbst misst 85 mal 35 Meter und besitzt eine Höhe von 83 Metern. Die große Kuppel selbst ist allein 55 Meter hoch, von ihr kann man bei guten Wetterverhältnissen bis zu 40 km weit sehen.

Quelle: Wikipedia (2014)