360-Ägypten – Blaue Stunde im Großen Hof von Ramses II im Luxor-Tempel bei den Ka-Statuen des Königs

Großer Hof des Ramses II

Geht man durch den Eingangspylon des Tempels, gelangt man in den ersten Hof. Seine Grundfläche ist etwa 57 x 51 Meter groß. Auffällig ist die mittelalterliche Moschee auf der östlichen Seite des Hofes (im Panorama nach hinten sehen). Die Moschee steht auf einer Anhöhe, weil sie zu einer Zeit gebaut wurde, als der Tempel schon halb versandet war. Der Hof ist allseitig von hohen Säulengängen mit Papyruskapitellsäulen umgeben.

Zwischen den Säulen auf der Südhälfte des Hofes stehen zahlreiche monumentale Statuen von Ramses II. Es handelt sich um Ka-Statuen* des Königs.

Quelle: Ägypten-online.de

weiteres Panorama von selben Standpunkt aufgenommen:

*Was sind Ka-Statuen

Eine Ka-Statue ist eine Art altägyptische Statue, die einer Person nach deren Tod eine Ruhestätte bieten soll (Lebenskraft oder Geist).
Die alten Ägypter glaubten, dass  die ätherischen Aspekte der Seele nach dem Tod aus dem Körper befreit werden müssen. Frei, um die Erde zu durchstreifen. Deshalb musste ein physischer Körper als eine Art Ersatzkörper – als Ka-Statue – als dauerhafte Ruhestätte wiederkehren.

Ka-Statuen könnten auch als eine Art Mahnmal für die Verstorbenen in Abwesenheit aufgestellt werden. Zum Beispiel wurden in Abydos Hunderte aufgestellt, um den Toten die Teilnahme an den jährlichen Festen zur Erinnerung an die Auferstehung von Osiris zu ermöglichen.

Weil die alten Ägypter glaubten, dass Statuen die Welt magisch wahrnehmen könnten, wurden sie von Priestern in einem besonderen Ritual, der Öffnung des Mundes, feierlich zum Leben erweckt. In der Vollversion dieser Zeremonie konnten Mund, Augen, Nase und Ohren mit rituellen Werkzeugen berührt werden, um der Statue die Kraft des Atems, des Sehens, des Geruchs und des Hörens zu verleihen.

Ka-Statuen wurden normalerweise aus Holz oder Stein geschnitzt und manchmal nach dem Vorbild des Besitzers bemalt, um die spirituelle Verbindung zu verstärken und das Gedächtnis der Person für die Ewigkeit zu bewahren. Viele Ka-Statuen wurden in einer eigens errichteten Totenkapelle oder Nische aufgestellt, die mit entsprechenden Inschriften versehen werden konnte. Wie die meisten alten ägyptischen Statuen zeigen Ka-Statuen einen starren Frontalismus, in dem der Körper auf formale Weise nach vorne zeigt. Ob sitzend oder stehend, ihre Haltung spiegelt das Bedürfnis der Statue wider, die reale Welt vor sich zu „sehen“ und einem idealen Standard von Schönheit und Perfektion zu entsprechen.

360-Ägypten – Große Kolonnade von Amenophis III und Tutanchamun im Luxur-Tempel

Der Große Säulengang im Luxor-Tempel

Von Amenophis III und Tutanchamun stammt der prächtige Säulengang, der heute den Hof Ramses’ II. mit dem südlichen Tempelbereich verbindet. Insgesamt 14 Säulen, d.h. 7 zu jeder Seite, flankieren den monumentalen Gang. Die 16 m hohen Säulen mit offenen Papyrus-Kapitellen tragen noch heute die schweren Architrave. Vermutlich war der Gang ursprünglich als Mitte einer großen mehrschiffigen Säulenhalle geplant, vielleicht war er auch nur als kioskartiger Vorbau des alten Tempelbereichs gedacht. Die Dekorationen dieses Bereichs stammen nicht nur von Amenophis III., sondern auch von Tutanchamun, Haremhab, Sethos I., Ramses II und Sethos II. An den Wänden sind unter anderem Reliefdarstellungen des Opet-Festes zu sehen.

Quelle: Ägypten-online.de

360-Ägypten – Säulenvorhalle hinter dem Hof von Amenophis III im Luxor-Tempel

Wir befinden uns hier im südlichen Teil des Luxortempels, in einer Vorhalle mit insgesamt 32 Säulen. Diese Säulenvorhalle befindet sich zwischen dem zweiten großen Hof des Tempels (Hof des Amenophis III) und den südlichen Zentralräume des Tempels. Hier wurde eine wunderschöne Lichtstimmung zwischen den Säulen mit Blick zum Hof des Amenophis III zur Blauen Stunde eingefangen.

Im westlichen Bereich des Säulenhofes wurde 1989 unter der Erde ein großes Statuenversteck entdeckt und von einem ägyptischen Archäologenteam ausgegraben. Zum Vorschein kamen sechsundzwanzig Götter- und Königsstatuen in zum Teil hervorragenden Erhaltungszustand.

360-Ägypten – auf dem Säulenhof von Amenophis III im Luxor-Tempel

Der zweite, große Hof des Luxor-Tempels stammt von Amenophis III. Dieser Säulenhof hat eine Grundfläche von rund 46 mal 52 Metern und ist an drei Seiten von einer doppelten Säulenkolonnade aus Papyrusbündelsäulen mit geschlossenen Doldenkapitellen umgeben. Dieser Kolonnadenhof geht im Süden in eine Vorhalle mit 32 Säulen über.

Bei dieser Aufnahme wurde die Lichtstimmung in der Blauen Stunde eingefangen.

360-Ägypten – Eingangspylon und die Fassade des Luxor-Tempels mit den beiden Ramses-Statuen

Der Eingangspylon

Der Eingangspylon zum Luxor-Tempel ist eines der größten Torgebäude Ägyptens und wird mit seinen fast 65 Metern Breite und 25 Metern Höhe nur von den ersten drei Pylonen in Karnak und dem Pylon in Edfu übertroffen. Er wurde unter Ramses II erbaut und dekoriert. Die Reliefs an der Frontfassade des Pylons erzählen von den militärischen Leistungen Ramses II und seinem Feldzug gegen die Hethiter und der damit verbundenen Schlacht in der syrischen Stadt Kadesh. Während die Darstellungen auf dem westlichen (rechten) Turm den Pharao in Absprache mit seinen Offizieren sowie den Angriff der Hethiter auf das ägyptische Militärlager zeigen, zeigt der östliche (linke) Turm Kampfszenen mit vielen Details aus der Schlacht bei Kadesch.

Die Ramses-Statuen und der Obelisk

Vor dem Pylon stehen zwei 14 Meter hohe monumentale Statuen von Ramses II am Eingang.
Nur noch einer der beiden Obelisken steht an seinem ursprünglichen Platz. Der andere wurde 1836 als Geschenk Ägyptens an Frankreich nach Paris gebracht. Dort steht er heute auf dem berühmten Place de la Concorde in Paris.

Stuttgart bei Nacht – Aussicht vom Birkenkopf

Der Birkenkopf – (die Stuttgarter nennen ihren Hausberg auch „Monte Scherbelino) – ist 511 Meter hoch und befindet sich noch im Stadtgebiet von Stuttgart. Somit ist er der höchste Ort im inneren Stadtgebiet. Er liegt fast 300 m höher als der Neckar und bietet diese fantastische Aussicht!

Aussichtspunkt mit Geschichte
Zwischen 1953 und 1957 wuchs der Berg um rund 40 Meter: Auf seiner Anhöhe wurden über 15.000.000 Kubikmeter Trümmerschutt aus dem zweiten Weltkrieg abgelagert. Auf dem Gipfel sind noch viele Fassadenreste der zerstörten Gebäude zu erkennen. Deshalb heißt der Berg im Volksmund auch Monte Scherbelino.

Eine an den Trümmern angebrachte Tafel erinnert an deren Herkunft mit der Inschrift:
„Dieser Berg nach dem Zweiten Weltkrieg aufgetürmt aus den Trümmern der Stadt steht den Opfern zum Gedächtnis den Lebenden zur Mahnung“.

Aufnahmedaten zu diesem Panorama:

  • Brennweite: 105 mm
  • Blende: f4
  • Belichtungszeit: 4 Sekunden
  • Empfindlichkeit: 100 ISO
  • 33 Einzelbilder (á 36 MP) in einer Reihe
  • Auflösung: 37.366 Pixel x 6.983 Pixel
  • Druckgröße: ca. 3,16 Meter x 60 cm
  • Dateigröße: 1.28 GB (.psb)