360°-Panoramen von den Jardins des Tuileries und vom Place de la Concorde

Place de la Concorde (Fontaine des Mers)

Place de la Concorde (Fontaine des Mers)


 

Place de la Concorde

Place de la Concorde


 

Place de la Concorde (Fontaine des Mers)

Place de la Concorde (Fontaine des Mers)


 

Place de la Concorde (Fontaine des Fleuves)

Palce de la Concorde - Fontaine des Fleuves


 

Place de la Concorde –  Eingang zu den Jardins de Tuileries

Palce de la Concorde - Eigang zu den Jardins de Tuileries


 

Jardins des Tuileries

Jardins des Tuileries


 

Jardins des Tuileries

Jardins des Tuileries


 

Jardins des Tuileries (Octagonal Basin)

Jardins des Tuileries - Octagonal Basin


 

Statuen in den Jardins des Tuileries

Statuen in den Jardins des Tuileries


 

Jardin des Tuileries (oberhalb der Avenue du General-Lemonnier)

Jardin des Tuileries bei der Avenue du General-Lemonnier


 

Unter dem Arc de Triomphe du Corrousel

unter dem Triumphbogen beim Louvre (Pl. du Carrousel)


 

Place du Carrousel mit dem Arc de Triomphe du Carrousel bei Nacht

Place du Carrousel mit dem Arc de Triomphe du Carrousel bei Nacht


 

Place du Carrousel du Louvre mit dem Arc de Triomphe du Carrousel

Place du Carrousel du Louvre mit dem Arc de Triomphe du Carrousel


 

Place du Corrousel du Louvre

Place du Carrousel du Louvre


 

Bildergalerie zu den Panoramen der Jardins des Tuileries und vom Place de la Concorde

Wissenswertes zu den Parkanlagen „Jardins des Tuileries“

Der Jardin des Tuileries (deutsch: Tuileriengarten) ist ein im französischen Stil gehaltener ehemaliger Schlosspark in Paris.

Die Parkanlage erstreckt sich vom Place de la Concorde im Westen bis zum Louvre im Osten und ist im Süden von dem rechten Ufer der Seine, im Norden von der Rue de Rivoli begrenzt.

Der Große Garten wurde zur Zeit der Erbauung des 1871 abgebrannten Palais des Tuileries auf dessen Westseite für die französische Königin italienischer Herkunft Katharina von Medici zunächst im Stil der italienischen Renaissance angelegt und 1564 erstmals urkundlich erwähnt. Ein Idealplan des 1570 verstorbenen Architekten des Louvre Philibert Delorme ist bei du Cerceau abgenildet. Unter Leitung des aus Florenz stammenden Gartenintendanten der Tuilerien, Bernard de Carnessequi, schufen die Gärtner Pierre de Villers, Bastien Tarquin und Pierre Le Nostre bis 1578 die etwa 15 Hektar große Anlage, unterteilt von sechs Längsalleen mit Bergahorn, Ulmen und Fichten sowie acht Queralleen. In den Quartieren wuchsen Obstbäume, Safran und Küchengewächse. 1567 entstand der Medici-Brunnen, der sein Wasser über ein Aquädukt aus Saint-Cloud erhielt. 1570/71 entstanden ein Labyrinth und eine Grotte von Bernard Palissy, die nicht mehr vorhanden sind.

Die erste Umgestaltung ließ Heinrich IV. ab 1594 vornehmen. Pierre Le Nostre bearbeitete die Parterres nach Entwürfen von Claude Mollet, André Tarquin die Baumgärten. 1599 wurden 1.000 Alleebäume angekauft und Maulbeerplantagen angelegt. In den Parterres wurde das königliche Monogramm H dargestellt. 1605 entstand auf der Nordseite ein fast 600 m langer Laubengang. 1602-08 wurde an der Seine zur Bewässerung des Gartens ein Pumpwerk errichtet, das unter dem Namen Samaritaine Aufsehen erregte. In diesem Zusammenhang entstand 1607 das Große Bassin. 1609 wurde das Parterre durch Jean Le Nostre erneut modernisiert. Es bestand nun nur noch aus Broderiefeldern.

Nach dem sogenannten Großen Plan wurde außerdem 1600 auf der Ostseite des Palais, wo schon 1575 ein kleiner Garten gelegen hatte, ein Neuer Garten angelegt, der aus acht quadratischen Parterrefeldern um einen Schalenbrunnen bestand und als königlicher Privatgarten diente. Hier legte Claude Mollet die Parterres an, die 1600 von Olivier de Serres publiziert wurden. Dieser Garten ist auch auf dem Titelblatt von Daniel Rabel (1630) abgebildet.

Unter Ludwig XIV. erfolgte auf Anweisung des Ministers Colbert die nächste Umgestaltung durch den Gartenarchitekten André Le Nôtre. Er legte 1666-72 auf der Westseite des Palais, wo bis dahin eine Straße war, eine Terrasse an, entwarf das Parterre neu, wobei der große Brunnen in der Mittelachse und die beiden kleinen seitlich entstanden, verbreiterte den Mittelweg zu einer breiten Kastanienallee und schuf am Ende des Gartens das große achteckige Becken und die hufeisenförmigen Rampen, die zur großen Terrasse, die den Garten umlief, hinaufführten.

Im Zuge des von François Mitterrand 1981 initiierten Umbaus des Louvre wurde der Tuileriengarten restauriert und dabei so weit wie möglich wieder in den Zustand des 17. Jahrhunderts versetzt.

In seinem westlichen Bereich blieben die frühere Orangerie und das ehemalige Ballhaus Jeu de Paume aus der Mitte des 19. Jahrhunderts erhalten. Die Orangerie beherbergt das Musée de l’Orangerie mit Werken des Impressionismus, des Spätimpressionismus und der École de Paris, das Ballhaus die Galerie nationale du Jeu de Paume für Ausstellungen zeitgenössischer Fotografie und Videokunst.

Der Garten selbst beherbergt ebenfalls Kunstwerke, unter anderem den Baum der Vokale von Giuseppe Penone, die Nachbildung eines umgestürzten Baumes aus Bronze.

Der Garten ist Motiv in Manets Gemälde Musik im Tuileriengarten (1862). Modest Mussorgski wurde 1874 zu seiner Komposition Bilder einer Ausstellung durch die Betrachtung von Gemälden angeregt. Eines darunter zeigte den Tuileriengarten.