Technische Ausrüstung

Für die interessierten Leser wird im Folgenden die Ausrüstung aufgelistet und erklärt, mit der wir unsere Panoramen aufnehmen und die Fotoshootings realisieren. Wir sind stolz darauf, dass in unserem Fotografenteam das Equipment in fast allen Teilen doppelt vorhanden ist. Unser Partner verfügt über dieselbe Ausrüstung und dasselbe Know-How. Das gibt Sicherheit – egal, was passiert – wir sind für Sie jederzeit einsatzbereit und haben auch in unvorhersehbaren Situationen immer eine komplette Ausrüstung parat.

Nikon D800 (36,3 MP)

Nikon D800 mit Nikkor 70-200mm (f2,8) und Solmeta Geotagger N3

Nachdem uns die beiden Nikon-Modelle D300 und D7000 sehr gute Dienste geleistet haben, wurden sie nach vielen Jahren treuer Arbeit durch eine D800 ersetzt. Seit Juni 2013 dient das “Flaggschiff” D800 nun als neues Arbeitstier und ist die Basis aller der hier gezeigten Panoramen .

Der 36,3 MP-Sensor der D800 ist derart hochauflösend, dass selbst bei der Verwendung von nur 3 Aufnahmen mit einem zirkularen Fisheye Kugelpanoramen mit deutlich über 10.000 Pixel Kantenbreite machbar sind. Doch nicht nur die Sensorauflösung beeindruckt, auch der Dynamikumfang des Vollformatsensors ist über jeden Zweifel erhaben. Dieser ist so hoch, dass man in den allermeisten Fällen – Aufnahmen im RAW-Format vorausgesetzt – auf HDR-Technik verzichten kann.
Ebenso grandios ist die Haptik dieser Kamera. Die Bedienelemente sind genau dort, wo sie hingehören. Auch die individuellen Einstellmöglichkeiten sind hervorragend. Alle unsere Kameras sind auf die Vorlieben des Fotografen eingerichtet und können darüber hinaus auf viele weitere unterschiedliche Aufnahmesituationen eingestellt werden.
Eventuell vorhandene Nachteile der Kamera (Geschwindigkeit, Pixeldichte …) spielen bei der Panoramafotografie so gut wie keine Rolle. Das Rauschverhalten ist für einen Sensor dieser Auflösung ohnehin noch als ausgezeichnet zu bewerten.

Noch ein paar Zahlenspiele im Zusammenhang mit der Auflösung:
Bei Verwendung des (rasierten) Fisheye f2,8, 10,5 mm sind für Kugelpanoramen (mindestens) 4 Aufnahmen nötig (3+1). Die Größe beträgt dann ca. 10.900 x 5.450 Pixel = ca. 60 MP. Ein bisschen mehr Aufwand ist bei der Erstellung von Kugelpanoramen unter Verwendung des f2,8, 14-24 mm nötig. Dafür werden die Panoramen auch entsprechend größer. Je nach Brennweite wird die Kantenlänge der 360°-Panoramen zwischen 18.000 und 30.000 Pixel breit.

Nikon D300 (12,3 MP)

Nikon D300 mit Telezoom 28-300
Nikon D300 mit Telezoom-Objektiv 28-300

Von Januar 2008 bis Juni 2013 war die D300 das Arbeitstier bei Aktiv-Panorama und wird bis heute noch gerne verwendet. Die intuitive Bedienung, gepaart mit der individuellen Programmiermöglichkeit, macht diese Kameraserie sowohl für Profis als auch für Semiprofis so interessant. Auch an harten Einsatztagen hat uns die Kamera nie im Stich gelassen. Lediglich zu Wartungszwecken hat sie den Nikon-Service gesehen.
Nach wie vor wird der Body auf alle Touren und auf alle Reisen mitgenommen. Denn als Zweitbody tut sie ihren Dienst noch immer sehr gut und der Crop-Sensor kommt uns hin und wieder, insbesondere bei langen Brennweiten, sehr entgegen.
Außerdem ist die Auflösung von 12 MP für “normale” Reisefotos und für die Darstellung im Web eher optimal. Die Datenmenge des 36 MP-Sensors der D800 ist für die „normale“ Fotografie schon fast ein wenig zu viel des Guten.

Auch hier noch ein kleines Zahlenspiel im Zusammenhang mit dem Crop-Sensor dieser Kamera:
Bei Verwendung des Fisheye f2,8, 10,5 mm sind für Kugelpanoramen (mindestens) 8 Aufnahmen nötig (1+6+1). Die Größe beträgt dann ca. 11.500 x 5.750 Pixel = ca. 66 MP.

Nikon D7000 (16,2 MP)

Nikon D7000 mit 50 mm Objektiv
Nikon D7000 mit 50 mm (f1,4)

Mit der D7000 mache ich eigentlich nur ein wenig Produktfotografie und nehme sie dann mit, wenn das kompakte Gehäuse gefragt ist. Bei Workshops und Vorträgen erkläre ich die Basics der Fotografie gerne an Hand dieser Kamera, weil sie sehr einfach zu bedienen ist. Ich habe festgestellt, dass gerade interessierte Anfänger diese Kamera wegen ihrer Individualprogramme bevorzugen.
Obwohl der Sensor der D7000 höher auflöst als der der D300 und auch das Rauschverhalten ein wenig besser ist, bevorzuge ich wegen der Haptik doch die größere und professionellere D300 – sofern der Crop-Sensor gefragt ist. Das professionelle Bedienkonzept kommt mir einfach mehr entgegen.

Als positiv hervorzuheben ist, dass Kugelpanoramen mit dem 16 MP-Sensor der D7000 recht groß werden. Bei Verwendung des Fisheye f2,8, 10,5 mm sind für Kugelpanoramen wie mit der D300 mindestens 8 Aufnahmen nötig (1+6+1). Die Größe beträgt dann allerdings ca. 13.000 x 6.500 Pixel = ca. 84,5 MP.

Nikkor 10,5 mm (f2,8) Fisheye

Nikkor 10,5mm (f2,8) fisheye - rasiert und mit Adaptierung für Nodal Ninja Ultimate R1
Nikkor 10,5mm (f2,8) fisheye – rasiert und mit Adaptierung für Nodal Ninja Ultimate R1

Das f2,8, 10,5 mm Fisheye ist ursprünglich für Kameras mit Crop-Sensor (DX) konstruiert worden. Ich hatte es mir auch zu Beginn für die D300 zugelegt. Mit dieser Kombination waren insgesamt 6 Hochformat-Aufnahmen nötig, um eine 360°-Umdrehung zu realisieren. Demzufolge habe ich also fast alle Panoramen dieser Webseite mit diesem Objektiv erstellt – und darüber hinaus noch viel mehr. In Anbetracht der Aufwandsabwägung kann ich mir momentan keine bessere Linse vorstellen als dieses 10,5 Fisheye.

Als dann die D800 zu meinem Arsenal hinzukam, wurde einfach die fest angebrachte tulpenförmige Streulichtblende auf einer Drehbank entfernt. Denn diese Streulichtblende schattet bei Vollformatsensoren deutlich den Bildbereich ab. Durch die “Rasur” wurde aus dem Vollformat-Fisheye ein hochwertiges Zirkular-Fisheye. Mit der Brennweite von 10,5 mm bleibt lediglich ein kleiner Teil in den oberen Kanten des Bildbereichs schwarz. Fertige Kugelpanoramen haben eine Dimension von über 10.000 x 5.000 Pixel und auf die Zusatzaufnahmen im Nadir und Zenit kann ohne Qualitätseinbußen verzichtet werden.

Trotz des hochauflösenden Vollformatsensors der D800 ist die Abbildungsqualität dieser Linse immer noch sehr gut. Vor allem die Schärfe ist hervorragend, bis in den Randbereich. Lediglich die äußersten Ränder (beim Übergang in den schwarzen Bereich) weisen Unschärfen auf. Kritisch sind allerdings die chromatischen Aberrationen. Sie treten im Randbereich doch relativ sichtbar hervor. In Lightroom bzw. im RAW-Konverter kann dieser Abbildungsfehler zwar weitestgehend gemildert werden, aber bei vielen Aufnahmen kann er nicht komplett entfernet werden. Deshalb ist eine HDR-Konvertierung  direkt aus dem RAW-Bild ohne vorherige Reduzierung der CAs nicht zu empfehlen.

Tokina Fisheye 107: 10 – 17 mm (f3,5-4,5)

Tokina 107 - 10-17 mm Fisheye (f3,5-4,5) - mit Sonnenblende
Tonika Fisheye 107 – 10-17 mm (f3,5-4,5)
rasiertes Tonika 107 Fisheye: 10-17 mm (f3,5-4,5)
rasiertes Tokina Fisheye 107: 10 – 17 mm (f3,5-4,5)

Auch dieses Fisheye ist ursprünglich für Kameras mit Crop-Sensor (DX) konstruiert worden. Ich wollte aber den Vollformatsensor der D800 bis an die Ränder voll ausnutzen, deshalb legte ich mir noch dieses Zoombjektiv mit der Brennweite von 10 bis 17 mm zu. Damit es für den großen Sensor der D800 ohne Einschränkungen genutzt werden kann, musste auch hier die tulpenförmige Sonnenblende entfernt werden. Dies habe ich auf einer Drehbank erledigt. Das Ergebnis (vorher – nachher) ist links zu sehen. Nach der gelungenen „Rasur“ ist auch dieses Objektiv „vollformattauglich“.

Montiert wird das Objektiv, ebenso wie das oben gezeigte 10,5 er Nikon-Fisheye, auf dem Modal-Ninja Ultimate R1-Nodalpunktadapter.

Reizvoll an diesem Objektiv ist ganz klar der Einsatz der variablen Brennweite. Bei 12 mm wird der Sensor in seiner vollen Höhe ausgenutzt. Das Ergebnis sind dann Panoramen mit ca. 13.000 Pixel Kantenlänge. Ab 16 mm Brennweite werden dann auch die äußeren Ecken einbezogen. Somit hat man mit dem Vollformatsensor ein Vollformat-Fisheye, mit den unteren Brennweiten ein Zirkular-Fsiheye.

Gegenüber dem Nikon-Fisheye schwächelt dieses Objektiv aber eindeutig. Die Schärfe und die Brillianz sind klar erkennbar geringer. Himmelsbereiche und Wolken haben deutlich weniger Strukturen. Auch die Chromatischen Aberrationen sind nicht nur in den Randbereichen deutlich zu erkennen. Hier deckt der hochauflösende Sensor der D800 die Qualitätsmängel dieser Linse gnadenlos auf. Allerdings sind viele Abbildungsfehler bzw. Abbildungsschwächen mit einem RAW-Converter zu retten und das Ergebnis wird recht gut.

Nikkor 14-24 mm (f2,8)

Nikon Weitwinkelzoom 14-24 mm (f2,8)
Nikkor 14-24 mm (f2,8)

Dieses Objektiv ist seit Juli 2014 in unserem Bestand. Seit dem ist die hochwertige 2,8er-Serie und das Dreamteam komplett. Jetzt wird der Bereich vom Superweitwinkel mit 14 mm bis zum Tele 200 mm (35mm-Format) nahtlos abgedeckt. 3 Jahre später (Juli 2017) kam das Nikkor 200-500 (f5,6) hinzu um den Brennweitenbereich nach oben nochmal zu erweitern. 

Im Vorfeld habe ich viel über dieses Objektiv gelesen. Es wird behauptet, es sei das beste Superweitwinkel überhaupt. Selbst Canonfotografen würden diese Linse auf ihren Body adaptieren. Und nach den ersten Erfahrungen kann ich das nur bestätigen. Selbst bei 14 mm Weitwinkel sind kaum Verzeichnungen auszumachen, die Schärfe ist bereits bei Offenblende f2,8 im gesamten Brennweitenbereich gut (wird ab 3,5 sehr gut) und die Handhabung ist wie bei den anderen 2,8er-Nikkoren ausgezeichnet. Haptik und Qualität sind auch hier über jeden Zweifel erhaben.

Für die höher auflösende Panoramafotografie ist dieses Objektiv nicht mehr wegzudenken. Der Aufwand ist zwar größer als bei Verwendung des Fisheyes, doch dafür wird man mit ausgezeichneten, detailreichen Bildern belohnt.

Bei 14 mm sind für ein Kugelpanorama 12 Aufnahmen nötig (6+6). Das fertige Panorama hat dann eine Größe von ca. 18.000 x 9.000 Pixel = 162 MP.
Bei 16 mm sind für ein Kugelpanorama 12 + 2 Aufnahmen nötig (6+6+2). Das fertige Panorama hat dann eine Größe von ca. 20.000 x 10.000 Pixel = 200 MP.
Bei 24 mm sind für ein 360°-Panorama 8 Aufnahmen nötig. Das fertige Panorama hat dann eine Größe von über 30-000 Pixel Kantenlänge.

Nikkor 24-70 mm (f2,8)

Nikkor 24-70mm (f2,8) mit Sonnenblende
Nikkor 24-70mm (f2,8) mit Sonnenblende

Zu Beginn war es neben dem 10,5 er Fisheye das Standardobjektiv auf der D800. Die Qualität ist dem Preis angemessen. Bei Offenblende sind das Nikon f2,8, 70-200 mm VRII und das f2,8, 14-24 mm besser. Gerade im Weitwinkelbereich sind geringe Verzeichnungen zu erkennen. Auch Vignettierungen sind vorhanden, die aber nicht besonders störend sind. Bei diesem Objektiv empfiehlt es sich, ein wenig abzublenden. Ab Blende 4 ist die Abbildungsleistung in allen Bereichen hervorragend. Dann sind eigentlich keine Schwächen mehr auszumachen.

Bei Landschaftspanoramen im zylindrischen Format verwende ich oft und gerne dieses Objektiv zwischen 50 und 70 mm. Bei einem 180°-Shot werden die Bilder immerhin bis zu 30.000 Pixel groß. Das ist dann schon beachtlich hoch aufgelöst und es werden bei der virtuellen Darstellung viele Details sichtbar, die mit dem bloßen Auge ursprünglich gar nicht wahrgenommen wurden.
Bei weiten Landschaftsaufnahmen können Panoramaaufnahmen durchaus auch aus freier Hand gelingen, ohne Panoramaadapter und ohne Stativ. Nur selten geht mal ein Panorama beim Zusammensetzen daneben. Selbst das hoch aufgelöste 360°-Panorama vom Eiffelturm (über 30.000 Pixel) habe ich mit diesem Objektiv freihand bei 24 mm aufgenommen. Hierzu waren 12 Aufnahmen im Hochformat nötig.

Diese Nachtaufnahme von Stuttgart mit dem Feuerwerk auf dem Cannstatter Wasen zum Cannstatter Volksfest 2014 wurde mit 70 mm Brennweite aufgenommen. Das Panorama hat eine Auflösung von 33.000 Pixel auf 7.000 Pixel.

Nikkor 70-200 mm (f2,8) VRII

Nikkor 70-200mm (f2,8) mit aufgesetzter Gegenlichtblende
Nikkor 70-200mm (f2,8)

Auf den ersten Blick ist dieses Teleobjektiv für die Panoramafotografie so gut geeignet, wie ein Sportwagen für Geländefahrten – aber nur auf den ersten Blick. Für Kugelpanoramen ist es nicht zu gebrauchen.
Mit dieser Präzisionslinse können unglaublich hoch aufgelöste zylindrische Flächenpanoramen erstellt werden. Der Zoombereich innerhalb solcher Bilder ist gigantisch, aber auch die Datenmenge. Auflösungen deutlich jenseits von einem Gigapixel können bei 200 mm Brennweite locker erreicht werden.

Bei 200 mm Telebrennweite wird alle 5° eine Aufnahme gefertigt. Demnach sind bei einem Teilpanorama mit 180° etwa 34 Aufnahmen nötig. Da solche Panoramen aber in mehreren Reihen aufgenommen werden, multipliziert sich die Anzahl der Aufnahmen entsprechend. Bei 3 Reihen für ein 180°-Teilpanorama müssen bereits über 100 Aufnahmen miteinander verrechnet werden. Selbstverständlich sind auch 360°-Panoramen machbar, mit entsprechendem Aufwand. Auf jeden Fall wird hier die Hardware so richtig auf die Probe gestellt.

Ein paar Beispiele solcher Gigapixel-Panoramen sind hier zu sehen:

Stuttgart: Aussicht von der Birkenwaldstraße (2,75 Gigapixel – 148.293 x 18.506 Pixel)
Stuttgart: Aussicht von der Edaurd-Pfeiffer-Straße (2,5 Gigapixel – 100.328 x 25.059 Pixel)
Stuttgart: Aussicht vom Killesberg (1,65 Gigapixel – 93.288 Pixel x 17.861 Pixel)
Stuttgart: Aussicht vom Burgholzhof (1,55 Gigapixel – 136.357 Pixel x 11.666 Pixel)

Auch für viele andere Zwecke wird dieses Objektiv oft und gerne eingesetzt. Es ist ein hervorragendes Portraitobjektiv, nicht nur wegen der Offenblende von 2,8. Es ist zwar schwer – so ‘ne richtige Wuchtbrumme, dafür aber für die Ewigkeit gebaut. Die Haptik und die Qualität sind so was von hochwertig, da klappert nix, der Fokusring und der Zoomring funktionieren geschmeidig und seidenweich – so wie es sein soll.
Und die Abbildungsqualität erst: Diese Rohr schießt aus allen Lagen scharf und das bis in die äußersten Ecken, eine Vignettierung ist in der Alltagsfotografie nicht feststellbar und chromatische Aberrationen habe ich noch nicht wahrgenommen. Und was mich noch mehr begeistert: das Bokeh. Da die Schärfe und die restliche Qualität selbst bei Offenblende sehr gut sind, kann man den Blendebereich f2,8 ohne Weiteres verwenden. Der Unschärfeverlauf ist beeindruckend und das Bokeh fantastisch. Butterweich und schön anzuschauen. Leider hat die Qualität auch ihren Preis. Das Gewicht ist hoch und die Ausmaße sind enorm. Ob man das gute Teil im Fotorucksack auf eine Wandertour in die Berge mitnimmt, überlegt man sich zwei mal.

Nikkor 200-500 (f5,6) ED VR

AF-S Nikkor 200-500mm (f5,6)
Supertele Zoomobjektiv Nikkor 200-500 (f5,6) an der Nikon D800

Dieses Zoomobjektiv ist seit Juli 2017 in unserem Bestand. Ob es für die Panoramafotografie jemals eingesetzt wird, warten wir’s ab. Das Objektiv ist groß, schwer und deshalb unhandlich. Es wiegt ca. 2,3 kg. Auf dem Nodalpunktadapter wird es zur wackeligen Angelegenheit.

Dennoch bin ich von dem Objektiv restlos überzeugt. Jetzt decken wir an der oberen Skala den Brennweitenbereich bis 500 mm ab. Somit wird der Brennweitenbereich unserer Zoom-Objektive von 14 bis 500 mm lückenlos abgedeckt.
Die Qualität – sowohl der Bilder, als auch der Haptik – ist sehr gut bis hervorragend.

Wir werden sehen, inwiefern uns dieses Telerohr zukünftig von Nutzen sein wird.

Nikkor 105 mm Macro (f2,8) VR

Nikkor 105mm Macro (f2,8)
Nikkor 105mm Macro (f2,8)

Auch dieses Objektiv schätze ich mittlerweile als Panorama-Objektiv. Für Skyline-Panoramen aus Anhöhen von Städten ist dieses Objektiv ideal. Soll es nicht unbedingt ein mehrreihiges Gigapixel-Panorama werden und die starre Brennweite von 105 mm passt, montiere ich sehr gerne diese Linse auf meine Nikon. In aller Regel mache ich damit einreihige Panorama-Aufnahmen. Die Abbildungsqualität ist sehr gut – es gibt nichts zu bemängeln.

Ganz klar sind die Stärken dieses Objektives in der Macro-Fotografie zu sehen. Auch als Porträt-Objektiv wird es von mir gerne eingesetzt. Deshalb ist dieses Objektiv durchaus als vielseitiges Allroundtalent zu bezeichnen.

Nikkor 50 mm (f1,4) D

Nikkor 50 mm (f1,4) mit Gegenlichtblende
Nikkor 50 mm (f1,4) mit Gegenlichtblende

Dieser Winzling ist – egal auf welcher Kamera – nie verkehrt. Bei der available-light-Fotografie ist die Anfangsöffnung von f1,4 besonders wertvoll. Natürlich ist dieser Blendewert für das Freistellen eines Vordergrundes zum Hintergrund äußerst nützlich. Ich schraube diese Linse dann auf den Body, wenn ich mit der Tiefenschärfe spielen möchte.

Zur Qualität: Die ist, wie man von einer Festbrennweite erwarten kann, sehr gut. Sogar bei Offenblende sind die Ergebnisse grundsätzlich brauchbar. Oftmals ist hier der anvisierte Schärfepunkt auch gar nicht mehr auszumachen.

Bei diesem Objektiv habe ich das ältere D-Model dem G-Model vorgezogen. Zum Einen ist es bei ähnlicher Qualität günstiger und zum Anderen nutze ich an dem D-Model eine Gegenlichtblende aus weichem Gummi. Das G-Model hat eine störrige Gegenlichtblende aus hartem Kunststoff (wie alle anderen neuen Nikon-Objektive).

Nikkor 28-300 mm (f3,5-5,6) VR

Nikkor 28-300 mm (f3,5-5,6)
Nikkor 28-300 mm (f3,5-5,6)

Ein wahres Allround-Talent und ein echtes Schnäppchen. Logischerweise kann es mit den Top-Objektiven der o.g. 2,8-Serie nicht ganz mithalten. Aber der Zoombereich vom 28mm-Weitwinkel bis in den 300mm-Telebereich ist beeindruckend.  Unter diesem Gesichtspunkt ist die Abbildungsqualität wirklich klasse und das zu einem äußerst attraktiven Preis. Im August 2014 habe ich für dieses Objektiv nicht einmal 760 € bezahlt.

Im Urlaub und auf langen Touren ist eine schwere Kameraausrüstung schon sehr bald eine Qual. Wie gut, dass es dieses Objektiv gibt. Und noch besser, dass ich es habe. Damit deckt man wirklich fast alle Fotosituationen ab. Sogar Panoramen sind machbar.
Darüber hinaus ist die Naheinstellgrenze bei diesem Objektiv faszinierend. 50 mm ab Sensorebene. Hier gelingen sogar Nahaufnehmen mit einem Abbildungsmaßstab von ca. 3 zu 1.

Obwohl ich alle Fotoergebnisse akribisch prüfe, bin ich mit den Ergebnissen immer zufrieden gewesen. Totalausfälle habe ich mit dieser Linse noch nicht feststellen können – weder bei Offenblende, noch in irgendeinem kritischen Brennweitenbereich. Sollten die Bildfehler mal tatsächlich störend sein, mit gängigen Bildbearbeitungsprogrammen lassen diese sich jederzeit spielend leicht beheben. Außerdem haben moderne Nikon-Kameras eine automatische Korrektur für derartige Bildfehler an Bord.

Also ich gebe dieses Objektiv nicht mehr her. Als Allround-Objektiv, sogar auf der hochauflösenden D800, eine tolle Kombination. Und das, obwohl ich sehr wohl die fotografischen Ergebnisse mit sehr viel teureren Objektiven vergleichen kann.

Nikon SB-800 – Multifunktionsblitzgerät

Systemblitz Nikon SB-800
Systemblitz Nikon SB-800

Mein erstes Multifunktionsblitzgerät für die Nikon-Kamera. Damals (2008) war klar, dass es nur dieses in Frage kam. Es musste leistungsstark sein und alles können, was man so braucht. Also kam das SB-800 her.

Es ist auch heute noch das leistungsstärkste Blitzgerät in der Nikon CLS-Generation.

Von Anfang an habe ich das Blitzgerät überwiegend entfesselt verwendet. Das heißt, ich benutze das integrierte Blitzlicht der Kamera, um Multifunktions-Blitzgeräte, welche von der Kamera in einiger Entfernung aufgestellt werden, auszulösen.

Nikon SB-910 – Multifunktionsblitzgerät

Systemblitz Nikon SB-910
Systemblitz Nikon SB-910

Nach und nach folgten weitere Blitzgeräte. Mittlerweile haben wir 2 vom Typ SB-910. Das Creativ-Lightning-System (CLS) von Nikon macht das Blitzen mit mehreren Multifunktionsblitzgeräten sehr einfach und variabel. Es ist überhaupt keine schwierige Aufgabe, mit 3 Lichtquellen auf einmal zu fotografieren.

Nikon MB-D12 – Multifunktionshandgriff für die Nikon D800

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Mit diesem Multifunktionshandgriff wird die Kamera (D800) vor allem bei Hochformat-Aufnahmen (Portraitaufnahmen) handlicher. Sie liegt deutlich besser in der Hand und der rechte Arm windet sich nicht so sehr von oben um die Kamera. Gerade bei Portraitaufnahmen gewinnt man an Stabilität, auch deshalb, weil das System schwerer wird. Mir persönlich ist die Kamera dann ein wenig zu schwer und zu klobig. Bei Panorama-Aufnahmen ist das Gewicht und die Größe eher hinderlich.

Den größten Vorteil sehe ich in der Reserve des zweiten Akkus oder dem Gebrauch herkömmlicher AA-Batterien bzw. herkömmlicher Akkus. Darüber hinaus wird die Serienbildgeschwindigkeit geringfügig erhöht.

Nikon MB-D10 – Multifunktionshandgriff für die Nikon D300

Multifunktionshandgriff für die Nikon D300 - MB-D10
MB-D10

Mit diesem Multifunktionshandgriff wird die Kamera (D300) vor allem bei Hochformat-Aufnahmen (Portraitaufnahmen) handlicher. Sie liegt deutlich besser in der Hand und der rechte Arm windet sich nicht so sehr von oben um die Kamera. Gerade bei Portraitaufnahmen gewinnt man an Stabilität, auch deshalb, weil das System schwerer wird. Mir persönlich ist die Kamera dann ein wenig zu schwer und zu klobig. Bei Panorama-Aufnahmen ist das Gewicht und die Größe eher hinderlich.

Den größten Vorteil sehe ich in der Reserve des zweiten Akkus oder dem Gebrauch herkömmlicher AA-Batterien bzw. herkömmlicher Akkus. Darüber hinaus wird die Serienbildgeschwindigkeit geringfügig erhöht.

Nodal-Ninja Ultimate R1 – Nodalpunktadapter

Nodal Ninja Ultimate R1 - Nodalpunktadapter
Nodal Ninja Ultimate R1 – Nodalpunktadapter

Im Grunde genommen ist das unser Standard-Panorama-Adapter. Er ist klein, leicht und stabil. Bei der Herstellung von spärishen Panoramen mit einem Fisheye, ist er alternativlos. Klar, er funktioniert nur mit einen dafür vorgesehenen Objektiv. In unserem Fall mit dem f2,8, 10,5 mm Fisheye. Deshalb ist bei diesem Objektiv, wie man auf allen Bildern sehen kann, grundsätzlich der Adapterring montiert. Denn diser verbleibt immer auf dem Objektiv. Somit lässt sich das Ganze in Sekundenschnelle montieren. Der Nodalpunkt muss nicht wieder aufs Neue ermittelt werden, alles ist voreingestellt – eine prima Sache.

Richtig Sinn macht der Nodal Ninja Ultimate R1 aber nur mit einem Fisheye oder einem Superweitwinkel. Im Grunde genommen ist er nur für einreihige Panoramen geeignet. Falls das Fisheye den Himmelsbereich nicht ganz ausfüllt, muss eben das Zenitbild für eine geschlossene Kugel nachträglich mit etwas Aufwand gemacht werden. Auch das Bodenbild (Nadir) muss im Anschluss fotografiert werden.
Zweireihige Panoramen sind nicht zu realisieren.

Der Nodal Ninja Ultimate R1 kann gegenüber dem Ultimate R10 zusätzlich in der Neigung (nach oben und/oder unten) verstellt werden.

Novoflex MagicBalance – Niveliervorrichtung

Niveliereinrichtung Novoflex MagicBalance

Diese kleine Vorrichtung erleichtert die waagerechte Ausrichtung des Panoramakopfes enorm. Mit dem MagicBalance geht das blitzschnell. Keine fummelige Einstellungen an kleinen Verstellrädchen oder so was ähnliches. Hebel auf,  Kamera in waagerechte Position bringen, Hebel wieder schließen – fertig. Er ist immer auf meinem Stativkopf montiert, so wird er nie vergessen. Das Teil will ich nicht mehr missen. Allerdings ist er für die schwere Ausrüstung nicht geeignet. Den Manfrotto SPH 303 und die D800 mit einem Zoomobjektiv hält der MagicBalance nicht fest. Hier kippt die Konstruktion, egal wie fest man die Halbkugel zuzieht.

Manrfotto SPH 303 – Mehrzeilen-Panoramakopf

Mehrzeilenpanoramakopf (Nodalpunktadapter) von Manfrotto SPH-303
Mehrzeilenpanoramakopf (Nodalpunktadapter) von Manfrotto SPH-303

Dieser Panoramakopf ist stabil, wuchtig und schwer. Er wiegt über 2, 5 kg – ohne Kamera und ohne Objektiv. Zudem ist er auf Grund seiner Größe auch unhandlich und passt eigentlich in keine Fototasche oder Fotorucksack.
Trotzdem kann der ambitionierte Panoramafotograf auf ein solches Teil nicht verzichten. Selbst das schwere und große Teleobjektiv Nikkor f2,8, 70-200 mm, kann damit verwendet werden. Hat man einmal die Nodalpunkte für seine Objektivsammlung ermittelt und notiert, lassen sich diese bei einem Objektivwechsel schnell wieder einrichten.
Wichtiges Merkmal: Der Panoramakopf Manfrotto SPH 303 ist für mehrzeilige Panoramen geeignet. Der rastbare Panorama-Drehteller funktioniert sehr sauber und hat ausreichend viele Rastmarken.
Lediglich bei Verwendung eines Fisheyes wird ein anderes System eingesetzt, obwohl er dafür grundsätzlich geeignet ist, nämlich der oben beschriebene Nodal Ninja Ultimate R1. Mit jedem anderen Objektiv – egal ob Festbrennweite oder Zoom – schwören wir auf diesen Panoramakopf.

Solmeta GPS Geotagger N3

an der Kamera aufgesetzter Geotagger von Solmeta N3
an der Kamera aufgesetzter Geotagger von Solmeta N3

Ein sinnvolles Zubehör, vor allem bei Panoramaaufnahmen die später im Internet mit GEO-Daten veröffentlicht werden. Der Solmeta GPS Geotagger N3 hat den speziellen 10-poligen Anschluss für die semiprofessionellen und professionellen DSLRs von Nikon (Dx00 und Dx). Er funktioniert sehr zuverlässig und ist schnell einsatzbereit. Sogar eine Kompassfunktion ist an Bord, die aber bei Hochformataufnahmen keine brauchbaren Ergebnisse liefert.
Die GEO-Daten werden direkt in die Exif-Daten der Bilder geschrieben. So entfällt die mitunter sehr mühevolle Verortung der Bilder bei der Nachbearbeitung am PC.

Funkempfänger

Funkempfänger von Pixel
Funkempfänger von Pixel

Dieser Funkempfänger leistet hervorragende Dienste. Ich rate grundsätzlich, sobald die Kamera auf einem Stativ montiert ist, nicht mehr mit dem Finger auszulösen, sondern stattdessen immer einen Kabelauslöser oder eben solche Funkauslöser zu verwenden.

Bei mir kommt dieser Funkauslösen dann zum Einsatz, wenn ich den zuvor beschriebenen GPS Geotagger von Solmeta nicht verwende(n) (muss) oder das Fernbedienungskabel zu kurz ist. Beide zusammen gehen halt nicht. Außerdem ist eine drahtlose Auslösung bei Verwendung eines Hochstatives (siehe unten) unumgänglich. Bei Aufnahmen von einem Hochstativ (bis 6 Meter Höhe) verwende ich diesen Funkauslöser, weil der Auslöser der Kamera sonst nicht mehr zu erreichen ist.

Oft war ich an kalten Tagen auch froh, die Kamera aus der Hosentasche / Jackentasche heraus auslösen zu können. Mit diesem Teil geht das nämlich prima.

Polestativ (Hochstativ) – Teleskop bis 6m Höhe

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Besonders beeindruckende Aussichten der Panoramen erreicht man aus hohen Lagen. Falls mal für derartige Vorhaben kein Turm oder ähnliches zufällig zur Verfügung steht, kann ein Hochstativ (engl: Polestativ) eingesetzt werden. Unser Polestativ hat eine Auszugshöhe bis 6m. Aus dieser Höhe kann man über so manches Hindernis hinweg sehen. Die Aufnahmen wirken aus dieser (Vogel-)Perspektive noch viel interessanter und der Überblick ist perfekt. Gerne wird diese Technik bei Veranstaltungen eingesetzt, um über Menschenmengen hinweg zu sehen.

Auch Cliffhanger-Aufnahmen lassen sich damit hervorragend realisieren.
Dabei handelt es sich um Aufnahmen von einem festen, erhöhten Standort (z.B. einer Brücke oder einem Turm, mitunter auch Hubschrauber oder Flugzeug). Mit einem Monopod (Einbeinstativ oder eben einer solchen Teleskopstange) als verlängerter Arm wird die Kamera etwa ein bis drei Meter über den Abgrund gehalten. Hierbei entsteht der Eindruck, der Aufnahmestandort sei frei schwebend und es entsteht in virtuellen 360°-Panoramen ein beeindruckender Blick in die Tiefe.
Diese Aufnahmetechnik verlangt vom Fotografen zwar viel Erfahrung, Know-How, regelmäßig eine sehr aufwändige Nachbearbeitung in Photoshop & Co. und darüber hinaus auch mitunter starke Nerven. Aber das Ergebnis rechtfertigt fast immer den hohen Aufwand.

Quatrocopter – Yuneec Q500 Typhoon G

Yuneec Q500 Typhoon G

Alle Airpanoramen dieser Webseite wurden mit dem Quatrocopter von Yuneec Aviation Q500 Typhoon G aufgenommen. An der Drohne Typhon G ist eine GoPro Hero 4 black angebracht, die eindrucksvolle Bilder in hoher Qualität liefert. Außer Bildern und Panoramen aus der Luft können auch eindrucksvolle Videos in 4K-Auflösung gemacht und angeboten werden.
Wir haben eine allgemeine Aufstiegserlaubnis für das Bundesland Baden-Württemberg. Deshalb können wir für unsere Kunden aus dem Ländle zu einer virtuellen Panoramatour zusätzlich Bilder, eingebundene Videos und Panoramen aus der Vogelperspektive aus bis zu 100 Metern Höhe anbieten. Selbstverständlich erstellen wir auch Einzelaufnahmen oder Videos nach Ihren Vorstellungen. Wir gehen gerne auf Ihre Wünsche ein.

iMac

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Am Ende der gesamten Produktionskette steht ein iMac von Apple. Um der Datenflut von hochauflösenden Panoramen in bester Qualität Herr zu werden, ist eine enorme Rechenleistung nötig. Wir setzen hierfür einen 27″ großen iMac von Apple mit folgender Ausstattung ein:

  • Bildschirmgröße 27 Zoll
  • Prozessor Intel Core i7, 3,5 GHz
  • 32 GB RAM
  • 3TB Speicher + 128 GB SSD
  • Grafikkarte 4 GB

Dieser iMac ist mit umfangreicher Software speziell für den Panorama-Workflow ausgestattet:

  • Adobe Photoshop CC
  • Adobe Lightroom
  • KRPano
  • PTGUI 10
  • Panotour 2.3
  • Pano2VR